Homepage & Ausstellungsschaufenster

Es ist endlich so weit! Nachdem hier ja lange Zeit Ruhe war, bin ich in den letzten finalen Zügen meiner Homepage. Sie wird in den nächsten Tagen online gehen und unter dem Link www.thomas-koeller.de zu erreichen sein. Oben im Titelbild seht ihr schonmal einen Screenshot davon. Visuell ist das Ganze zwar (noch) nicht der absolute Hingucker. Aber zum einen mag ich es dabei lieber einfach, und da ich mich dafür auch erstmal in HTML einarbeiten musste, bin ich so weit doch sehr zufrieden. Die ein, oder anderen Feinheiten werde ich in der Zukunft noch anpassen, dass lässt sich ja jedoch zum Glück immer noch erledigen.

Eine weitere, für mich sehr erfreuliche, Neuerung: Seit ein paar Tagen habe ich mein eigenes kleines Schaufenster, hier in Bottrop, in dem ich ein paar meiner Werke präsentieren kann.

Wie Ihr sehen könnt, hatte ich bisher keinerlei Erfahrung damit, wie man ein Schaufenster einrichtet. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Es ist auf jeden Fall noch genug Platz um weitere Bilder usw. hinzu zustellen, oder aufzuhängen. Und das schöne ist, dass ich schon einiges an positiven Feedback für die Aktion bekommen habe. Hier in Bottrop schließen in letzter Zeit leider nämlich immer mehr Ladenlokale und das tut dem Stadtbild natürlich gar nicht gut. Daher an dieser Stelle auch nochmals vielen lieben Dank an HOBBYmade Bottrop, die mir dies möglich gemacht haben.

Comeback & Visitenkarten

Meine Reise nach NYC ist leider gefühlt schon wieder zu lange her, und ich habe es dennoch nicht geschafft hier bisher etwas neues zu schreiben. Aber wie das manchmal so ist, hat man noch Anderes um die Ohren.

Jetzt bin ich auf jeden Fall wieder da, und möchte euch in den nächsten Tagen einen Teil meiner Bilder aus New York präsentieren. Ich hatte heute Mittag auch noch einen erfreulichen Termin. Bei dem wurde mir bestätigt, dass ich, vermutlich im September, eine (Dauer-)Ausstellung, mit meinen Fotos von Big Apple machen werde. Darauf bin ich natürlich schon sehr gespannt, und habe dafür noch einiges zu tun. Platz wäre zumindest für ungefähr 30 Bilder in A1. Gerade analog habe ich jedoch auch ein paar Reihen gemacht, die ich gerne wesentlich kleiner ausstellen würde. Aber ich denke bzgl. der Planung werde ich hier sicherlich auch nochmal das ein, oder andere schreiben. Hier noch ein nicht allzu spektakuläres Bild vom Empire State Building (mein Stativ durfte ich leider nicht mit hochnehmen). Aber es erinnert mich auf jeden Fall daran zurück, wie genial das war, dort oben zu stehen und dem starken Wind zu trotzen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der zweite Punkt meines Beitrages wären dann noch die Visitenkarten, die ich mir gestaltet, bzw. entwickelt habe (siehe Titelbild). Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, so ist es ja auch doch schon einiges an Arbeit. Zuerst war ich mir nicht sicher, ob das wirklich groß genug ist. Aber ich würde behaupten man kann sie doch sehr gut lesen. Ich habe ja noch nicht einmal das volle Format ausgereizt. Und ansonsten gibt es ja auch noch die Möglichkeit das Ganze auf ein, oder gar zwei 6×6 Negative zu machen.

Falls ihr auch Interesse an solchen Visitenkarten haben solltet schreibt mich doch einfach über mein Kontaktformular an.

Damit verabschiede ich mich in dann auch in den Abend, denn gleich geht es los zur Probe. Hier sollte sich demnächst auch endlich mal was mit neuen Aufnahmen ergeben. Aber dazu dann mehr, wenn es so weit ist.

AgfaPhoto APX 100 push 400

Am Sonntag ist mir in der Hektik doch tatsächlich ein kleiner Fauxpas passiert. Wir wollten uns am letzten Ausstellungstag dann endlich doch noch die „Entenhausen in Oberhausen„-Ausstellung in der Ludwiggalerie Oberhausen anschauen. Immerhin ist es ja doch ein großes Stück Kindheit, wo ich jedoch bisher keine erwähnenswerten Hintergrundkenntnisse zu hatte. Klar, man kennt die Charaktere, deren Beziehung, zum Teil Entstehungsgeschichte, und natürlich Walt Disney. Aber wer die jeweils bekanntesten Zeichner, deren unterschiedliche Stile usw. waren, ist mir bis dato nicht klar gewesen. Um es kurz zu fassen, es hat sich sehr gelohnt!

Aber nun zum meinem bereits erwähnten Fauxpas. Ich hatte noch einen KODAK Tri-X PAN 400 in meiner Kamera, als wir los sind. Auf dem Weg von der Bushaltestelle am CentrO zur Ausstellung hatte ich diesen jedoch schon voll gemacht (wobei auch nur noch drei Bilder auf dem Film waren). In der Ludwiggalerie angekommen, teilte uns die nette Dame an der Kasse dann mit, dass man in der Ausstellung auch fotografieren dürfe. Zum Glück hatte ich noch einen Agfa APX 100 in der Tasche. Also fix den Rucksack und die Jacke eingeschlossen, und den neuen Film eingelegt. Nach den ersten Bildern war ich dann aber doch überrascht, mit welchen Zeiten und Blenden ich arbeiten konnte. Also es war schon ganz gut hell in den Ausstellungsräumen, aber ein 100er Film und Werte um 1/30s und Blende 4 kam mir dann doch etwas merkwürdig vor. Da wurde es mir auch direkt klar, dass ich es in der Eile vergessen hatte die Empfindlichkeit an der Kamera umzustellen. Aber gut, so war es denn nun, kein zurück mehr. Diesen Fehler jetzt zu beheben würde erst gar keinen Sinn machen. Also dachte ich mir, versuchen wir den Film beim entwickeln dann doch einfach mal zu pushen. Um zwei Blenden. Ich war mir nicht sicher, wie dieser Film darauf reagiert, und im Nachhinein habe ich gelesen, dass er sich eher nicht so gut dazu eignen soll. Aber das perfekte Ergebnis war mir da auch gar nicht so wichtig, da ich aus dem entwickelten Film in nächster Zeit gerne einen kleinen Lampenschirm bauen möchte.

datei-18-01-17-20-42-53Karte von Entenhausen, die durch Analysen der Gesichten um Donald, Mickey und Co. erstellt wurde. Genial, und erstaunlich, wie viele Flughäfen es dort gibt. 😀

Gestern Abend habe ich den Film dann auch entwickelt. In A49, für genau 20 Minuten. Und was soll ich sagen?! Ich bin mit dem Ergebnis im kleinen recht zufrieden. Vielleicht werde ich in den nächsten Tagen noch mal einen Testabzug machen, um mir das Ganze mal in groß anzuschauen. Aber die Negative können sich sehen lassen. Der Kontrast ist leicht erhöht (was für mein Vorhaben und bei den Motiven gar nicht verkehrt ist). Aber ein auffällig größeres Korn kann ich nicht entdecken. Jetzt weiß ich allerdings nicht, ob es damit zusammenhängt, dass ich den ursprünglichen APX 100, und nicht die Neuauflage APX 100 new, belichtet habe. Ich bin auf jeden Fall froh, da ich noch ein paar dieser Filme (zwar abgelaufen) habe, und mir in Zukunft, um das, durch meine Unaufmerksamkeit entstandene „Problem“, keine großen Gedanken mehr machen zu müssen. Mit Sicherheit werde ich den Film auch wieder bewusst auf zumindest 200 pushen.

VOX V847A Wah – LED + True-Bypass Mod

Ich habe doch in meinem ersten Blogeintrag erwähnt, dass ich vor ein paar Jahren mal für einen ehemaligen Bandkollegen von „Manic Depression“ ein VOX Wah modifiziert, und dies genau dokumentiert habe. Ich habe die Anleitung tatsächlich wiedergefunden und möchte euch das daher auch nicht vorenthalten. Evtl. gibt es ja den ein oder anderen hier, der das auch vor hat.

Vorweg möchte ich aber kurz noch klarstellen, dass ich dafür natürlich keinerlei Funktionsgarantie gebe! Aber das Wah des Kollegen läuft heute noch einwandfrei. Also ran an den Lötkolben und viel Spaß beim basteln (leider habe ich die Fotos bisher nur als Thumbnail gefunden. Ich hoffe man kann es trotzdem nachvollziehen):

Arbeitszeit ca. 45Min.

Heute soll es um die Modifikation des VOX V847A Wah-Wah gehen. Und zwar wollen wir das Pedal mit einer LED und TrueBypass aufrüsten (Der Mod funktioniert auch bei einem VOX V847, hier ist jedoch die Platine vom Layout ein klein wenig anders aufgebaut!). Dazu benötigen wir lediglich folgende Bauteile:

– 3pdt Schalter

– 47k Widerstand

– 4,7k Widerstand

– rote LED

– Kabel

– Lötzinn

– Lötkolben mit feiner Spitze

– Seitenschneider

– Bohrmaschine + passender Metallbohrer in Größe der LED

Hinweis:

Falls man keinerlei Erfahrung im Umgang mit so was hat, bitte die Modifikation nicht durchführen. Außerdem übernehme ich keine Verantwortung falls der Mod nicht funktionieren sollte! Stehe jedoch gerne mit Rat zur Seite.

Anleitung

1. Die vier Gummifüße abschrauben und die Bodenplatte entfernen.

2. Den eingebauten Fussschalter ausbauen, und das braune, weiße und blaue Kabel ablöten.

4. Die 3 Schrauben vom PCB-Board lösen, und vorsichtig den flachen Stecker von der Platine abmachen.

5.1 Den Transistor Q3 ausfindig machen und entfernen (Ansicht von oben).

5.2 (Ansicht von unten)

6.1 Ein Kabel an die Stelle des linken Beinchens des Transistors löten – das Kabel ruhig etwas länger auf der anderen Seite durchstecken, da man dieses später noch mit einem Widerstand verbinden muss.

6.2 Das Kabel mit Pin 4 vom Fussschalter verbinden.

–> Jetzt hat das Pedal einen TrueBypass. Jedoch hat man beim einschalten des Wahs jetzt einen kleinen Volumen Drop. Um dies auszugleichen, muss man nun auf der Rückseite der Platine einen von den kleinen SMD Widerständen (R1) entfernen.

Nach diesem Schritt sollte das eingeschaltete Wah genauso laut wie das Bypass-Signal sein (falls nicht mit einem kleineren Wert versuchen).

10. An einer beliebigen Stelle, wo genügend Platz ist, das Loch für die LED bohren.

12. Die andere Seite des Widerstands mit einem Kabel an die Negativ-Seite (kürzere Beinchen) der LED löten.

14. Pin 2 vom Fussschalter mit dem Schaft (Masse) der Output-Klinkenbuchse verbinden.

Nun ist die Modifikation fertig. Viel Spaß!

6×6 Abzüge

Bereits vor zwei Tagen erwähnte ich ja, dass ich noch einen 120er Rollfilm entwickeln wollte. Wie gesagt, so getan. Da ich in letzter Zeit hauptsächlich Kleinbild entwickelt habe, wurde die Zweiäugige von mir etwas vernachlässigt. Und wie das dann so ist, kann ich mich nicht immer genau daran erinnern, was noch mal alles auf dem Film drauf war. So waren auf diesem jetzt Bilder aus einem Trip nach Magdeburg diesen Herbst, ein paar Bilder, die ich letztens auch bei Thyssen in Essen gemacht habe, etwas aus Oberhausen, und sogar noch welche aus dem schönen Brügge.

Unter anderem das macht für mich auch den Reiz analoger Fotografie aus. Mit der digitalen geht alles viel schneller und einfacher. Man kann die fertigen Bilder bereits direkt nach der Aufnahme kontrollieren (oder bei meinen Olympus sogar vor der Aufnahme) und ggf. einen weiteren Versuch starten. Und auch die Nachbearbeitung (wenn man denn überhaupt eine vornehmen möchte) geht natürlich viel schneller. Negative hingegen müssen nach dem Belichten erst einmal entwickelt werden. Jeder, der das schonmal gemacht hat, weiß genau ,wie viel Zeit dies in Anspruch nimmt. Nicht nur, weil der Vorgang an sich etwas dauert, sondern auch deshalb, weil es gewisser Vor- und Nachbereitung bedarf. Außerdem ist es damit ja noch lange nicht getan. Ja, ich weiß, entwickelte Negative habe, zumindest für mich, schon etwas magisches. Nur um diese auf eine gescheite Größe zum betrachten zu bringen, muss man diese dann ja auch erstmal vergrößern. Da gibt es dann übrigens meinen nächsten magischen Moment. Und zwar der, wenn man das belichtete Papier in den Entwickler legt und nach ein paar Sekunden die ersten Schwärzungen im Bild sieht. Von Sekunde zu Sekunde nehmen diese zu. Man bekommt immer mehr Details zu Gesicht, bis das Fotopapier letztendlich ausentwickelt ist und man den fertigen Abzug begutachten kann. Aber nein, selbst damit ist es noch nicht getan, da das Bild für die nachhaltige Betrachtung noch fixiert, gewässert und getrocknet werden muss.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Natürlich ist der Prozess an sich bei der digitalen Fotografie nichts anderes (da fällt mir ein, dass ich die ganzen Arbeitsschritte bei Gelegenheit ja mal gegenüberstellen könnte…). Nur es geht halt doch alles schneller und einfacher. Das ist sicherlich der Grund, weshalb analoge Abzüge etwas besonderes sind.

Die letzten Fotos vom Thyssen Hauptsitz (meiner Meinung nach übrigens ein sehr interessant gestaltetes Gelände!) sind übrigens im Zuge eines Projektes, für eine sicherlich demnächst stattfindende Ausstellung (genaueres dann natürlich hier), entstanden. Und zwar liebe ich es momentan sich spiegelnde Gegenstände (zur Zeit hauptsächlich noch Architektur) abzulichten und diese danach zu drehen, so dass etwas vollkommen neues entsteht. In diesem Falle eine Art Nummer 5.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Diese Symmetrie, die aber doch etwas unterbrochen wird, da sie durch die Spiegelung eben doch nicht genau gleich ist. Bei diesen Beispielen kommt jedoch noch mit hinzu, dass die Kamera nicht exakt ausgerichtet war. Aber ich habe gestern eh nur ein paar Probeabzüge gemacht und evtl. lässt sich das am Vergrößerungsapparat noch korrigieren. Ansonsten wohne ich zum Glück ja nicht all zu weit von Essen entfernt. 😉 Die Schwärzung am Bildrand entsteht übrigens wenn man das Papier nicht vernünftig in die Packung zurückgesteckt hat, aber trotzdem das Deckenlicht angemacht hat. Und mit dieser Schwärzung verabschiede ich mich dann auch in die schwarze Nacht.

lens flares

Vielen Leuten ein Fluch und das sicherlich auch zu Recht. Möchte ich nämlich z. B. ein vollkommen sauberes Bild haben werden flares doch oft als störend empfunden (können sie auch je nach Objektiv und Motiv wirklich merkwürdig aussehen). Das gute in meinem Falle ist aber, dass ich genau das nicht möchte. Bzw. ich viel mehr möchte ich zeigen, dass man lens flares auch gezielt in den Motivaufbau mit einbeziehen kann, sich diese also zu Nutzen machen.

Besonders gut eignet sich hierfür das Olympus Zuiko Digital 7-14mm, f4. Von vielen auch die „Kristallkugel“ genannt und quasi ein Spezialist für flares. Ein sicherlich eher spezielles Objektiv. Aber da es optisch sehr gut auskorrigiert ist nutze ich es sehr gerne für Architekturaufnahmen. Hier aber erstmal ein Beispiel um euch zu zeigen, was ich meine (übrigens entstanden im Sommer ´16 in der Jameos del Agua auf Lanzarote. Einer sehr beeindruckenden Kunststätte integriert in eine Grotte und entworfen von dem Künstler dort, César Manrique. Überhaupt könnte man meinen die gesamte Insel bestünde nur aus seiner Kunst, beeindruckender Architektur usw.):OLYMPUS DIGITAL CAMERADa ist Motivmäßig natürlich noch Spielraum nach oben. Aber dieses gewaltige lens flare ist doch schonmal eine Ansage. Erinnert es doch ein wenig an Saurons Auge. Mich und ein paar andere Betrachter zumindest.

Um diesen Effekt jetzt aber wirklich nochmal richtig aus zu nutzen, habe ich letzte Tage dem hier kalten Wetter getrotzt um mit meiner Kamera einen Ausflug zur FH Bottrop zu machen. Dort angekommen baute ich erstmal das Stativ auf und suchte mir ein gutes Motiv. Ein wenig dramatisch sollte es sein, was für mich immer gut mit stürzenden Linien funktioniert. Aber dadurch entstehen natürlich noch keine lens flares, weshalb im besten Falle noch ein paar Spotlights mit im Bild sein sollten. Ein solch passendes Motiv war zum Glück schnell zu finden und jetzt galt es das Objektiv flare-mäßig richtig auszukitzeln. Es bedarf etwas Übung und sicherlich auch etwas Glück, aber dafür wird man dann mit so etwas belohnt:OLYMPUS DIGITAL CAMERADie lens flares wirken auf mich wie Zielvisier, oder Laser der ins Nichts geschossen wird. Vielleicht ist es mir sogar mal möglich den Mond in die Mitte der flares zu fotografieren.

Hier nochmal mit etwas mehr stürzenden Linien:OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und hier das komplette Gegenteil (nur fix am PC bearbeitet und dadurch natürlich mit viel Verschnitt):OLYMPUS DIGITAL CAMERA

So, jetzt werde ich aber noch einen 6×6-Film entwickeln, bevor es dafür zu spät ist…

 

High-Resolution Shot mit Olympus PEN-F

Vor kurzem habe ich mir als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk an mich selber eine gebrauchte Olympus PEN-F gemacht. Ein sehr feiner Fotoapparat, der durch sein Wahlschalter an der Vorderseite sehr viele Möglichkeiten bietet sich kreativ zu entfalten und somit auch ooc schon sehr abgefahrene Möglichkeiten bietet.

Dies habe ich natürlich direkt nachdem die Kamera endlich bei mir angekommen war ausprobiert. Aber ein weiteres Feature welches mich ebenfalls reizte und meine Olympus E-M1 nicht bietet, war der so genannte High-Resolution Shot. Dabei werden mehrere Bilder nacheinander aufgenommen und zu einem 50MP Bild zusammengerechnet. Dies geschieht in dem vor jeder der Aufnahmen der Sensor um einen gewissen Bereich geshiftet wird. Das Ganze funktioniert (bis jetzt zumindest) natürlich nur mit einem Stativ und die Sinnhaftigkeit solcher großen Dateien sei mal dahingestellt. Allerdings ist das für z. B. Produktfotografie eine sehr feine Sache, da somit mehr Details sichtbar werden. Ein weiterer netter Nebeneffekt ist, dass die Software die einzelnen Bilder ja zusammenrechnen muss und somit interessante Artefakte entstehen können. Außerdem kann man damit auch, in einem gewissen Rahmen, bei Aufnahmen von z. B. belebten Plätzen dort herumlaufende Menschen ohne einen Graufilter nahezu verschwinden lassen.

Mich interessierte allerdings auch, wie sich High-Res. bei Langzeitbelichtungen verhält. Somit habe ich, nachdem ich mir für meine analogen Abzüge ein paar Rahmen bei IKEA geholt hatte, auf dem Rückweg noch einen Abstecher zum Thyssen Hauptsitz in Essen gemacht. Bei diesem Versuch kam es dann noch zu einer spontanen Aufnahme (siehe Titelbild), die mein persönliches Highlight von diesem Abend ist… Auf dem Rückweg zum Auto ergab sich dann auch noch ein spontane Nahaufnahme mit einem Fisheye. Wer mir kennt, weiß, dass Spinnen absolut nicht zu meinen Lieblingstieren gehören. Aber dennoch habe ich waghalsig die Naheinstellungsgrenze von 9cm voll ausgeschöpft.

Das gute alte „neue Jahr“

So ist es nun schon wieder vier Tage alt, das gute alte „neue Jahr“. Und jedes Mal endet das Letzte damit, dass sich viele Leute um einen herum einen oder gar mehrere Vorsätze für eben das neue Jahr vornehmen. Ich gehöre nicht zu diesen Menschen. Aber dennoch habe ich mir überlegt es wäre doch ein guter Start, um endlich mit einem Blog an die Öffentlichkeit zu treten. Ich habe zwar schon einen tumblr., Facebook und natürlich auch Instagram, dort poste ich jedoch hauptsächlich meine Kunst in visueller Form und das eher sporadisch als mit großem Ehrgeiz. Aber auch das soll sich in Zukunft ändern. Es wird sogar eine eigene, richtige Homepage mit dazukommen. Mein Vorsatz, wenn man es denn so will, ist es also nicht nur mit meinen Foto-/Videografien, sondern auch mit meinen Hobbys an die Öffentlichkeit, bzw. euch, zu gehen. Und das nicht ausschließlich nur zum anschauen. Hier wird es auch immer etwas in Textform mit dazugeben. In welchem Umfang lasse ich mir jedoch noch offen… 😉

Und damit auch erstmal zum sicherlich wichtigsten; Worum es in meinem Blog gehen wird:

  • Fotografie: Ich glaube so viel hat man bisher schon mitbekommen können. Um es aber nochmal grob zusammen zu fassen wäre das die analoge, so wie auch digitale Fotografie. Analog jedoch ausschließlich in s/w und von der eigentlichen Fotografie über die Negativentwicklung bis hin zum fertigen Abzug in der Dunkelkammer.
  • Videografie: Nur digital. Zum einen habe ich (leider) keine gute alte Filmkamera. Aber ich denke das wäre mir dann tatsächlich auch zu Umfangreich. Kompositorisch arbeite ich dabei häufig mit meinem Guten Kollegen Hendrik zusammen, der sich dabei um die Musik kümmert.
  • Musik: Ich bin sehr Musikbegeistert, lege sehr gerne Vinyl auf (vermutlich werde ich dabei auch den ein, oder anderen Blog schreiben…), spiele in zwei Bands, nehme ab und an auch schonmal welche auf (da wären z. B. die „Tinitussis“, oder auch das erste Album meiner einen Band „dive by wire“ – wo man jedoch immer das Gefühl hat diese in einer Kirche zu hören…). Aber auch die Technik dahinter interessiert mich. Irgendwo müsste ich auch noch eine detaillierte Anleitung eines VOX V847A Wahs mit LED und True-Bypass haben… Gute Konzerte sind natürlich auch immer etwas feines. Mein letztes Highlight war diesbzgl. PJ Harvey. Leider im Palladium, aber es war trotzdem ein Erlebnis!
  • Motorräder: In den letzen Jahren nicht mehr so ausgeprägt, aber eine schöne Runde zu drehen ist definitiv immer wieder ein Genuss. Außerdem lässt sich das ja auch ganz gut mit der Fotografie verbinden… 😉

So, das war es dann auch erstmal von meiner Seite. In diesem Sinne eine frohes neues Jahr!

Thomas