High-Resolution Shot mit Olympus PEN-F

Vor kurzem habe ich mir als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk an mich selber eine gebrauchte Olympus PEN-F gemacht. Ein sehr feiner Fotoapparat, der durch sein Wahlschalter an der Vorderseite sehr viele Möglichkeiten bietet sich kreativ zu entfalten und somit auch ooc schon sehr abgefahrene Möglichkeiten bietet.

Dies habe ich natürlich direkt nachdem die Kamera endlich bei mir angekommen war ausprobiert. Aber ein weiteres Feature welches mich ebenfalls reizte und meine Olympus E-M1 nicht bietet, war der so genannte High-Resolution Shot. Dabei werden mehrere Bilder nacheinander aufgenommen und zu einem 50MP Bild zusammengerechnet. Dies geschieht in dem vor jeder der Aufnahmen der Sensor um einen gewissen Bereich geshiftet wird. Das Ganze funktioniert (bis jetzt zumindest) natürlich nur mit einem Stativ und die Sinnhaftigkeit solcher großen Dateien sei mal dahingestellt. Allerdings ist das für z. B. Produktfotografie eine sehr feine Sache, da somit mehr Details sichtbar werden. Ein weiterer netter Nebeneffekt ist, dass die Software die einzelnen Bilder ja zusammenrechnen muss und somit interessante Artefakte entstehen können. Außerdem kann man damit auch, in einem gewissen Rahmen, bei Aufnahmen von z. B. belebten Plätzen dort herumlaufende Menschen ohne einen Graufilter nahezu verschwinden lassen.

Mich interessierte allerdings auch, wie sich High-Res. bei Langzeitbelichtungen verhält. Somit habe ich, nachdem ich mir für meine analogen Abzüge ein paar Rahmen bei IKEA geholt hatte, auf dem Rückweg noch einen Abstecher zum Thyssen Hauptsitz in Essen gemacht. Bei diesem Versuch kam es dann noch zu einer spontanen Aufnahme (siehe Titelbild), die mein persönliches Highlight von diesem Abend ist… Auf dem Rückweg zum Auto ergab sich dann auch noch ein spontane Nahaufnahme mit einem Fisheye. Wer mir kennt, weiß, dass Spinnen absolut nicht zu meinen Lieblingstieren gehören. Aber dennoch habe ich waghalsig die Naheinstellungsgrenze von 9cm voll ausgeschöpft.

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